Kategorie: Aktuelles
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BSW Kreisverband Viersen offiziell gegründet – Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Viersen, 8. Oktober 2026 – Ein wichtiger Schritt für die politische Arbeit vor Ort: Am 23. September 2026 wurde der eigenständige BSW Kreisverband Viersen im Restaurant 1625 in Willich-Anrath gegründet.
Mit der Gründung beginnt für die Mitglieder im Kreis Viersen ein neues Kapitel. Der eigenständige Kreisverband schafft die Grundlage, politische Arbeit künftig stärker vor Ort zu gestalten, regionale Themen gezielt aufzugreifen und den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern auszubauen.
Eine starke Doppelspitze für Viersen
An die Spitze des neu gegründeten Kreisverbandes wurden Jana van Helden und Sebastian Schmitz als gleichberechtigte Kreisvorsitzende gewählt.
Gemeinsam möchten sie den Kreisverband offen, transparent und bürgernah gestalten. Dabei soll die politische Arbeit nicht allein vom Vorstand ausgehen, sondern ausdrücklich vom Engagement, den Erfahrungen und Ideen der Mitglieder getragen werden.
„Wir möchten einen Kreisverband aufbauen, der nicht nur vor Wahlen sichtbar ist, sondern das ganze Jahr über für die Menschen ansprechbar bleibt. Politik beginnt für uns mit Zuhören, gegenseitigem Respekt und der Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen“, erklärt Sebastian Schmitz.
Der neu gewählte Kreisvorstand
Neben der Doppelspitze wurden weitere engagierte Mitglieder in verantwortungsvolle Positionen gewählt:
- Kreisvorsitzende: Jana van Helden und Sebastian Schmitz
- Stellvertretender Kreisvorsitzender: Oliver Tschallener
- Kreisschatzmeister: Samir Zamell
- Beisitzer: Noel Kohn, Peter Hamann und Lukas Kothen
- Revisorin: Ilona Schmitz
Als Delegierte wurden Jana van Helden und Sara Biermann gewählt. Zu ihren Ersatzdelegierten gehören Oliver Tschallener, Sebastian Schmitz, Lukas Kothen und Samir Zamell.
Mit dieser personellen Aufstellung möchte der Kreisverband unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Fähigkeiten zusammenbringen und eine verlässliche Grundlage für die zukünftige Arbeit schaffen.
Bürgernähe soll mehr sein als ein Versprechen
Ein besonderes Anliegen des neuen Kreisverbandes ist es, politische Arbeit wieder stärker mit dem Alltag der Menschen zu verbinden.
Dazu gehören regelmäßige Gesprächsangebote, offene Stammtische, der Austausch mit Vereinen und sozialen Einrichtungen sowie die Beschäftigung mit konkreten Herausforderungen in den Städten und Gemeinden des Kreises Viersen.
Auch Menschen, die sich bislang noch nicht parteipolitisch engagiert haben, sind ausdrücklich eingeladen, den Kreisverband kennenzulernen, Fragen zu stellen und ihre Sichtweisen einzubringen.
Unterschiedliche Meinungen sollen dabei kein Hindernis sein, sondern die Grundlage für einen sachlichen und respektvollen Austausch.
Gemeinsam in die Zukunft
Die Gründung ist für den neuen Kreisvorstand kein Abschluss, sondern der Beginn einer langfristigen gemeinsamen Aufgabe.
In den kommenden Wochen sollen die organisatorischen Strukturen weiter aufgebaut, Zuständigkeiten verteilt und erste gemeinsame Aktivitäten geplant werden.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitgliedern, Unterstützerinnen und Unterstützern, die den Weg zur Gründung begleitet und ermöglicht haben. Ebenso bedankt sich der neue Kreisverband beim BSW-Landesverband Nordrhein-Westfalen für die Unterstützung während der Vorbereitungen und bei der Gründungsversammlung.
„Ein politisches Amt bedeutet für uns Verantwortung auf Zeit. Entscheidend ist nicht, wer einen Titel trägt, sondern was wir gemeinsam für die Menschen erreichen können.“
Der BSW Kreisverband Viersen blickt mit Zuversicht und großer Motivation auf seine zukünftige Arbeit.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mit uns ins Gespräch zu kommen.
Kontakt:
BSW Kreisverband Viersen
E-Mail: S.Schmitz.BSW@gmail.com
Telefon / WhatsApp: 0177 6861034 -

Spritpreise senken – Mobilität bezahlbar machen
Steigende Kraftstoffpreise belasten Millionen Bürger, Familien, Pendler und mittelständische Unternehmen. Mobilität ist keine Luxusfrage, sondern eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Teilhabe, berufliche Flexibilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb braucht Deutschland eine Politik, die die Interessen der Verbraucher stärker in den Mittelpunkt stellt.
Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass die Belastungen an den Zapfsäulen nicht allein durch den Rohölpreis erklärt werden können. Hohe Steueranteile, staatliche Abgaben sowie unzureichender Wettbewerb auf den Energiemärkten führen dazu, dass viele Bürger dauerhaft überhöhte Preise zahlen. Während Energie für Industrie, Handwerk und private Haushalte bezahlbar bleiben muss, steigen die Kosten für Mobilität immer weiter an.
Fünf Maßnahmen für bezahlbare Kraftstoffe
Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe senken
Der Staat profitiert direkt von steigenden Energiepreisen. Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe würde Verbraucher unmittelbar entlasten und die finanzielle Belastung vieler Haushalte spürbar reduzieren.
Energieabgaben überprüfen
Die CO₂-Bepreisung und weitere energiepolitische Abgaben müssen regelmäßig auf ihre wirtschaftlichen Auswirkungen geprüft werden. Klimaschutz darf nicht zu einer unverhältnismäßigen Belastung für Bürger und Unternehmen führen.
Effektive Preisaufsicht stärken
Steuerliche Entlastungen müssen tatsächlich bei den Verbrauchern ankommen. Deshalb braucht es eine konsequente Kontrolle der Preisbildung und eine transparente Marktaufsicht, um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern.
Übergewinne verhindern
In Krisenzeiten dürfen Marktverwerfungen nicht dazu genutzt werden, Verbraucher durch überhöhte Preise zusätzlich zu belasten. Faire Marktbedingungen und wirksamer Wettbewerb sind Voraussetzung für angemessene Kraftstoffpreise.
Versorgungssicherheit erhöhen
Deutschland benötigt eine diversifizierte und verlässliche Energieversorgung. Je breiter die Bezugsquellen und Transportwege aufgestellt sind, desto geringer ist die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten und geopolitischen Krisen.
Für eine vernünftige Energie- und Mobilitätspolitik
Eine erfolgreiche Energiepolitik muss Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung miteinander verbinden. Wer auf das Auto angewiesen ist, darf nicht zum Spielball internationaler Krisen oder nationaler Fehlentscheidungen werden. Ziel muss es sein, Mobilität bezahlbar zu halten, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und Verbraucher nachhaltig zu entlasten.
Bezahlbare Energie ist kein Privileg – sie ist eine Voraussetzung für Wohlstand, wirtschaftliche Stärke und soziale Gerechtigkeit.
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Ein guter Tag für die kommunale Demokratie
Landesverfassungsgericht NRW gibt Organklage des BSW NRW gegen Änderung des Kommunalwahlgesetzes statt – Neues Verfahren zur Sitzberechnung verfassungswidrig
Der Verfassungsgerichtshof NRW hat heute die Organklage des BSW und vier anderer Parteien gegen das im letzten Jahr im Landtag NRW von CDU, SPD und Grünen geänderte Kommunalwahlgesetz stattgegeben. Die Gesetzesänderung sieht ein neues Sitzberechnungsverfahren vor, das die Wirkung hat, die großen bzw. größeren Parteien bei der Sitzvergabe bei den Kommunalwahlen systematisch zu bevorteilen und die kleinen bzw. kleineren Parteien bzw. Wählergruppen zu benachteiligen.
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